Buchempfehlungen

An dieser Stelle finden Sie Buchempfehlungen aus unserem Sortiment. Alle hier vorgestellten Bücher können Sie sowohl in unserem Online-Shop als auch in unserem Laden in Frankfurt in der Berliner Strasse 27 erhalten.


DIE DUNKLE SEITE DER STRASSE

Ishmael Jones ist jemand, der es sich nicht leisten kann, dass man auf ihn aufmerksam wird. Jemand, der unter dem Radar lebt. Jemand, der sich auf der dunklen Seite der Straße bewegt. Er ist beauftragt, Geheimnisse aufzudecken, Mysteriöses zu untersuchen und Licht in dunkle Ecken zu bringen. Manchmal tötet er.
Als er von seinem Auftraggeber, dem rätselhaften Colonel, zum Weihnachtsfest mit dessen Familie auf dem abgeschiedenen Anwesen Belcourt Manor eingeladen wird, trifft Ishmael inmitten eines Schneesturms ein, nur um festzustellen, dass der Colonel auf mysteriöse Weise verschwunden ist. Während der Befragung der anderen Gäste kommt Ishmael zu dem Schluss, dass mindestens einer oder eine unter ihnen wie nicht zuletzt Ishmael selbst ein dunkles Geheimnis hütet, und dass unter der Fassade festlicher Freude Leidenschaft, Eifersucht, Missgunst und Verrat lauern. Als ein weiterer Sturm aufzieht, der das Anwesen vom Rest der Welt abschottet, muss Ishmael schnellstens einen skrupellosen Mörder überführen, bevor dieser ein weiteres Mal zuschlagen kann.
Der erste Band der brandneuen Ishmael Jones-Reihe von Simon R. Green!


Über das Buch

Eine Genremix, der fasziniert. Das Buch ist eine Mischung aus Fantasy und Cosy-Crime, wobei es vielleicht einen Ticken zu brutal für Cosy-Crime ist. Aber wenn man sich darauf einlässt, macht es richtig Spaß.

Das Buch fängt relativ harmlos an, nimmt dann aber rasant Fahrt auf, um dann komplett zu eskalieren. Wunderbar. Was genau passiert, möchte wir hier aus Spoilergründen nicht offenlegen, aber es macht richtig Spaß es zu lesen und man fragt sich bis zum Schluss, wie die da alle wohl wieder rauskommen, … wenn überhaupt. Ein Genremix der Lust auf mehr macht!

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Moriarty und der Schächter von londin

London 1895. Auf Bitten seiner früheren Nemesis Sherlock Holmes, mit dem ihn aktuell ein angespannter Waffenstillstand verbindet, wird Professor Moriarty erneut detektivisch tätig. Der Grund ist ebenso simpel wie bestürzend: Ein beruflicher Konkurrent Holmes‘ wurde überfallen und schwer verletzt, und Dr. Watson ist dringend tatverdächtig.

Bei ihren Recherchen stoßen Moriarty und Molly Miller schon bald auf die Familie Cavendish-Smythe, Teemagnaten mit politischen Ambitionen und einigen dunklen Geheimnissen.


Über das Buch

Holmes mal anders. Ein Buch, das aufzeigt, dass es immer zwei Seiten einer Medaille gibt. Oder besser gesagt: Warum nicht mal andersrum? Oliver Hoffmann fördert in diesem ersten Teil seiner Trilogie um den vermeintlich bösen Professor Moriarty eine ganz andere Sichtweise zu Tage. Alle Welte kennt die von Dr. Watson propagierte Version, die Moriarty als Ultrabösewicht und üblen Gegenspieler des Meisterdetektivs Sherlock Holmes darstellt. Aber das ist nur seine Wahrheit? Bisher hat keiner die Sichtweise Moriartys erzählt? Oliver Hoffmann hat das nun getan. Und noch mehr … er hat ihm sogar einen eigenen Fall geschenkt.

Die Schreibweise Hoffmanns ist fantastisch. Er packt den Leser genau da hin, wo er ihn haben will: Im viktorianischen London am Ende des 19. Jahrhunderts. Unfassbar geschliffen formulierte Sätze, feinste englische Arroganz, gepaart mit einem spannenden Fall, dessen Ende eher überraschend ist. Der Fall ist spannend konzipiert, mit Action garniert und sogar politisch-moralisch und überraschend aktuell. Ein wunderbares Buch, das Lust auf mehr macht, … was es ja auch gibt.

Wunderbarer Lesespaß in der Tradition eines Arthur Canon Doyle, dem Oliver Hoffmann in nichts nachsteht. wir erwarten mit Spannung den dritten Teil, der im Herbst 2024 erscheinen soll.

Hinweis: Es gibt ab dem 21.02.2024 im Podcast „Buchgebabbel“ eine Interview-Folge mit Oliver Hoffmann, die wir dazu empfehlen können. Einfach mal reinhören im Buchgebabbel-Podcast

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moriarty trinkt tee

London 1895. Auf Bitten seiner früheren Nemesis Sherlock Holmes, mit dem ihn aktuell ein angespannter Waffenstillstand verbindet, wird Professor Moriarty erneut detektivisch tätig. Der Grund ist ebenso simpel wie bestürzend: Ein beruflicher Konkurrent Holmes‘ wurde überfallen und schwer verletzt, und Dr. Watson ist dringend tatverdächtig.

Bei ihren Recherchen stoßen Moriarty und Molly Miller schon bald auf die Familie Cavendish-Smythe, Teemagnaten mit politischen Ambitionen und einigen dunklen Geheimnissen.


Über das Buch


Wie schon in ersten Teil der Trilogie Moriarty und der Schlächter von London“ wird der Lesende ins Jahr 1895 zurückkatapultiert. Oliver Hoffmann hat auch hier wieder die Zeit eingefangen und wirft sie dem Gegenüber direkt ins Gesicht. Wunderbar, wie Hoffmann die Zeit beschreibt und dabei das Erbe Sir Arthur Canon Doyles verehrt.

Der Gegenpart des berühmten Sherlock Holmes, der sich gerade etwas Me-Time gönnt, ermittelt in seinem zweiten Fall nicht minder spannend als im ersten. Jede Seite ein Genuss für Freunde des gepflegten englischen Livestyles des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Die spannende Story wird auch hier hautnah erzählt von Moriartys Assistentin Molly Miller, was sie mit ungeahnter Eloquenz macht.

Wer mehr über die Herangehensweise des Autors Oliver Hoffmann wissen will, kann das in der Interview-Folge des Buchgebabbel erfahren. So viel sei gesagt: Es lohnt sich mal reinzuhören, wie Oliver Hoffmann arbeitet. Ab dem 21.02.2024 im Buchgebabbel-Podcast

Erneuter wunderbarer Lesespaß in der Tradtition eines Arthur Canon Doyle, dem Oliver Hoffmann in nichts nachsteht. Ich erwarte mit Spannung den dritten Teil, der im Herbst 2024 erscheinen soll.

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die tote von higher barton

Mabel Clarence ist sich sicher: Noch vor ein paar Minuten lag in der Bibliothek des Herrenhauses eine kostümierte tote Frau – erdrosselt mit einem Strick. Doch nun ist sie verschwunden, ohne jede Spur. Und wo keine Leiche, da keine Ermittlungen. Glauben schenkt der älteren Besucherin aus London nur ein kauziger Tierarzt. Also stellt Mabel in bester Miss-Marple-Manier eigene Nachforschungen an und versinkt immer tiefer im undurchsichtigen Sumpf der Vergangenheit – bis sie selbst in die Schusslinie des Mörders gerät. Very British – ein spannender Krimi in düster-idyllischem Cornwall-Ambiente.


Über das Buch


Das Buch ist klassischer Cosy Crime at it’s best. Wer kennt nicht die Miss Marple Filme mit Margaret Rutherford und Davis Stringer. Was habe ich diese Filme geliebt. Ich freue mich heute noch, wenn ich sie zufällig beim Zappen finde. Ein Genuss. Es gibt zwar Tote, aber man sieht nie wie es passiert und es ist eigentlich auch alles nicht so schlimm. Die Ermittlerin begibt sich in Gefahr, aber alles geht gut. Es weht ein Hauch von englischen Landadel durch die Geschichte und die Dorfpolizisten nehmen die mutige Privatermittlerin nicht so richtig ernst. Sie bildet sich sowie so alles ein und soll jetzt mal hier nicht rumnöhlen, man hat schließlich besseres zu tun, als einer dahergelaufenen Trulla von Auswärts bei der Pflege ihrer Neurose zu helfen. Wie es es zu guten Stil eines Cosy Crime Krimis gehört, knistert es hier und da zwischenmenschlich und die penetrante Trulla von Außerhalb verschafft sich durch Mut und Tatkraft den Respekt der einheimischen Hinterwäldler, die gar nicht so übel sind, wenn man sie erst mal geknackt hat.

Rebecca Michéle schafft es sofort, den Lesenden mit nach Südwestengland zu nehmen. Man sieht förmlich die Landschaft direkt vor dem inneren Auge. Das miese Wetter, die sattgrünen Wiesen, die engen Strassen, gesäumt von kleinen Mauern und Dornenhecken. Windige Steilklippen die vor sich hinbröckeln und ständig droht ein Regenschauer von Himmel zu stürzten. Die kleine Küstenstadt ist komplett gekopfsteinpflastert und voll von denn typischen beigen steinernen Hutzelhäuschen, in denen die Einheimischen mit Regenkleidung davor stehen und ihre Gärten pflegen. Die Story ist schlüssig und flüssig. Die Figuren sind übersichtlich und gut visualisierbar. Klar, es trieft vor Klischees, aber das ist doch das, was wir wollen bei so einem Roman. Wer ein Freund der guten Unterhaltung ist, ohne davon Alpträume zu bekommen, liegt hier richtig. Rebecca Michéle ist die Routine anzumerken, was nichts Schlechtes ist. Sie kennt sich vor Ort aus, da sie mehrfach im Jahr an die Schauplätze ihrer Romane reißt, was alles sehr authentisch wirken lässt. Sie verstrickt sich nicht in irgendwelche Psychosen, die die Protagonisten menschlich machen sollen, wie das ja leider immer wieder um sich greift. Natürlich zeichnet sie die Figuren mit allen Menschlichkeiten, aber keine davon schreckt hoch, wenn eine Taube startet oder wirft sich auf den Boden wenn ein Auto fehlzündet, … und das Beste: keiner hat ein ungelöstes Alkoholproblem. Sie konzentriert sich auf die Story, was ich so manchem in der Branche empfehlen würde. Gut gemacht!

Wer gerne in der Geschichte versinkt und sich von der Geschichte in eine andere Welt entführen lassen will, ist hier genau richtig. Rebecca Michelé schafft es spielerisch die Klaviatur des Cosy Crime zu spielen. Sie kennt die Noten und reiht sie zu einer gelungenen Geschichte aneinander, die uns aus den Alltag holt und gibt uns das wohlige Gefühl zurück, wie es war frisch geduscht im Bademantel auf dem Sofa zu sitzen und Magarete Rutherford als Miss Marple Films zu erleben.

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